Akutes Atemversagen

Viele Intensivpatienten haben ein lebensbedrohliches akutes Atemversagen, das durch unerwünschte Nebenwirkungen einer mechanischen Beatmung verschlimmert werden kann. In den letzten Jahren wurden Techniken zur respiratorischen Unterstützung entwickelt und angewendet, die den erforderlichen Gasaustausch sicherstellen und dabei weitere Lungenschäden vermeiden. Dazu zählen fortschrittliche Beatmungsformen und die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) sowie die Bauchlagerung des Patienten.

Bei Patienten mit akutem Atemversagen ist eine häufige arterielle Blutgasmessung erforderlich, um die Therapie zur respiratorischen Unterstützung sorgfältig titrieren zu können und so einen angemessenen Gasaustausch zu erreichen. Aufgrund der wiederholten Tests über mehrere Pflegetage besteht bei den Patienten das Risiko einer erworbenen Anämie. Die Vermeidung von Transfusionen ist ein wichtiges Ziel, nicht nur wegen des Zusammenhangs zwischen der Verabreichung von Blut und dem Acute Respiratory Distress Syndrome, sondern auch wegen deren möglichen Einfluss auf das Gerinnungsmanagement bei ECMO-Patienten.

Das Proxima-System ist so konzipiert, dass bei Bedarf häufige und schnelle Blutgasmessungen durchgeführt werden können. Es eignet sich daher ideal für ein frühzeitiges Feedback darüber, ob Änderungen an Beatmungsgeräten die gewünschte Wirkung auf den respiratorischen Status des Patienten zeigen. Die Proben werden direkt  am Patientenbett analysiert und das gesamte Blut wird zum Patienten zurückgeführt, sodass die Ziele zur Blutkonservierung und Vermeidung von Transfusionen unterstützt werden.

Wenden Sie sich an Sphere Medical, um eine Vorführung von Proxima zu vereinbaren.